Auf der letzten CeBit war Green IT möglicherweise das Zauberwort. Was auf dem Automobilmarkt bereits seit einiger Zeit als der Zukunftszweig schlechthin galt hat seit kurzem auch die Büros erreicht. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) veröffentlichte vorige Woche daher eine Broschüre zum Senken der Stromkosten in Bürogebäuden. Darin erklärt die dena, dass sich Energieeffizienz im Büro finanziell lohnt und erklärt, wie die Umsetzung funkioniert.

Energieeffizienz: Kosten-Nutzen-Analyse erforderlich

Die dena stellt den finanziellen Anreiz in den Vordergrund. Anstatt auf einer flächendeckenden Umsetzung energieeffizienter Geräte im Büro zu insistieren, wird der Kostenfaktor als Movens einer ökologischen Gebäude-Sanierung von der dena ins Auge gefasst. Das Ergebnis fällt deswegen nicht undeutlicher aus: “Die Energie- und Kosteneinsparpotenziale bei der Modernisierung bestehender Anlagen erreichen leicht Werte zwischen 20 und 40 Prozent. Viele Optimierungsmaßnahmen amortisieren sich bereits  in Zeiträumen zwischen zwei und vier Jahren”, so die Broschüre der dena mit dem Fazit: “Das Ausschöpfen der Effizienzpotenziale ist damit in der Regel ein lohnendes Investment.”

Auch bei der Ermittlung des Hauptenergiebedarfs in Unternehmen wählte die dena einen eher überraschenden Schwerpunkt. Nicht die Hardware wie Monitore, Drucker und PCs standen im Mittelpunkt, sondern der Energieverbrauch von Lüftungs- und Klimaanlagen. Denn, so die dena, diese bestimmen “maßgeblich die
Betriebskosten von Büro- und Verwaltungsgebäuden.”

Der Leitfaden für die Neuinstallation oder den Austausch von Klima- und Lüftungsanlagen sieht daher drei zentrale Schritte vor:

Schritt 1: Anforderungen bestimmen.
Schritt 2: Systeme vergleichen.
Schritt 3: Lebenszykluskosten beachten.

Während man in Schritt 1 genau festlegen sollte, welche Anforderungen man an ein derartiges Klimasystem stellt gilt es in Schritt 2, Systeme zu vergleichen, die diese Anforderungen erfüllen – sei es durch den Gang zum Fachmann oder durch einen der zahlreichen Produkt- und Preisvergleiche im Internet. Preis.de hat zum Beispiel über 125 Mobile Klimageräte im Preisvergleich. In Schritt 3 kommt die Energieeffizienz ins Spiel, denn beim Beachten von  Lebenszykluskosten geht es auch darum, die Kosten, die beim Betrieb des Systems anfallen, in die Rechnung mit einzubeziehen. Wie lange läuft das Gerät (Hersteller-Garantie), wieviel Energie verbraucht es im Vergleich zu anderen Geräten (Energieeffizienz), wieviel Geld lässt sich über die Lebens- und Nutzungsdauer des Gerätes damit einsparen.

Um letztere Frage richtig beantworten zu können, lohnt sich wieder ein Blick auf den Preisvergleich von Preis.de. Denn u.a. gibt es auch einen Strompreisvergleich von Preis.de, mit dem sich feststellen lässt, wo in etwa der durchschnittliche kWh-Preis am eigenen Wohnort  liegt, aber auch, was der günstigste Stromtarif kostet. Wechselt man zu einem günstigeren Stromanbieter, benötigt die Anlage zwar eine längere Zeit, um sich zu amortisieren, spart aber langfristig gesehen am meisten Geld.

Ein Beispiel macht das deutlicher: wessen Büro in Berlin steht und wer folglich nach Billigstrom in Berlin sucht, der stellt fest, dass die Ersparnis bei einem kleinen Unternehmen mit einem Stromverbrauch von ca. 50.000 kWh bereits 2125,04 Euro pro Jahr beträgt: die Anschaffungskosten für eine kleine Lüftungsanlage wären so schon zur Hälfte wieder drin: den niedrigeren Stromverbrauch noch gar nicht mit eingerechnet.

Tipp: Für ein besseres Raumklima sorgen auch Luftentfeuchter.

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Eine Antwort zu “Stromkosten senken in Bürogebäuden”
  1. [...] Stromkosten lassen sich natürlich auch mit einem Stromanbieterwechsel senken. Wie ein exemplarischer Stromvergleich München zeigt, kann man mit einem günstigen Anbieter im Jahr über 200 Euro gegenüber dem Grundversorgerpreis sparen. [...]

  2.  
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