Die switch energie gehört zu den jüngsten Stromanbietern in Deutschland. switch ist ein Tochterunternehmen vom führenden österreichischen Energieversorger EnergieAllianz Austria GmbH (EAA). So hat switch auf dem freien Strommarkt der Alpenrepublik bereits Erfahrungen sammeln können. Und von denen profitiert der Strom-Anbieter nun: eine in Süddeutschland erfolgte Testphase verlief offenbar so erfolgreich, dass switch nun weiter expandieren will. So gedenkt switch aufgrund „solider Kundengewinne“ die jährliche Liefermenge in Deutschland bis 2010 von derzeit einer Terawattstunde auf zwei Terawattstunden zu verdoppeln.

Die switch-Tarife unterscheiden sich von denen der Konkurrenz vor allem durch ihre Transparenz. switch bietet nämlich nur zwei Stromtarife an: switch-strom privat für Privathaushalte und switch-Strom business für Unternehmen. Beide Angebote sind einheitlich, kosten also in ganz Deutschland genauso viel. Obendrein gibt es noch eine Preisgarantie bis zum 30.09.2009. Damit versichert switch seinen Kunden, die Preise mindestens bis zu diesem Zeitpunkt nicht zu erhöhen. Die Kehrseite der Flatrate-Tarife: Messkosten, Netzentgelte, Konzession, Kraft-Wärme-Kopplungs-Abgaben sowie die Umsatzsteuer sind im Strompreis nicht mit inbegriffen. Diese Posten müssen nach wie vor beim lokalen Netzbetreiber beglichen werden. switch-Kunden erhalten aus diesem Grund auch weiterhin eine Rechnung vom Grundversorger.

Was den neuen Stromversorger auch von vielen anderen unterscheidet ist der totale Verzicht auf atomare wie fossile Energiequellen. switch Strom besteht nämlich zur Hälfte aus Wasserkraft, zu fast 30 Prozent aus thermischer Energie und ansonsten aus Sonnen-, Windkraft sowie Biomasse. Und nicht nur in der Ökobilanz kann switch punkten: im Auftrag des Handelsblatts ermittelte das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) Preise und Kundenfreundlichkeit der Stromversorger. Im März untersuchte das unabhängige Marktforschungsunternehmen in den fünf Metropolen Hamburg, Berlin, München, Frankfurt und Köln die aktuellen Tarife, den Kundenservice und die Vertragsbedingungen. Ergebnis: auf dem Energiemarkt gibt es große Unterschiede sowohl im Service als auch bezüglich der Tarif-Preise. Demnach kann eine Familie mit zwei Kindern bei einem Stromverbrauch von 4.500 Kilowattstunden pro Jahr in den genannten Städten durchschnittlich bis zu 205 Euro sparen. Insbesondere die kleinen Stromanbieter schneiden bei dem Test vergleichsweise gut ab. So schafft es switch im Ranking der „besten überregionalen aktiven Stromanbieter“ immerhin auf den 8. Platz.

Auch der Strom-Tarif-Vergleich von strom.idealo.de bietet die Möglichkeit, schnell und kostenlos den günstigsten Stromtarif zu finden. Der Strom-Vergleich Hamburg zeigt exemplarisch, dass man mit einen Wechsel tatsächlich weit mehr als 200 Euro sparen kann. Bei dem im Test von DISQ angenommenen Verbrauch von 4.500 kWh sind dies exakt 280,82 Euro im ersten Jahr.

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