„Neues Jahr, neues Glück“, lautet die alljährliche Devise vieler Optimisten. Leider gilt das nicht für die Stromrechnungen 2012. Denn auch dieses Jahr gehen Experten von weiteren Preissteigerungen aus. Um unnötige Geldausgaben zu vermeiden, sollten daher weiterhin bestimmte Sparmaßnahmen getroffen werden. Vor allem in Haushalt kann viel gespart werden. Energiesparbirnen und das vollständige Ausschalten des Fernsehgeräts beispielsweise, helfen schon ein gutes Stück weiter. Ebenfalls sollten nur jene Elektrogeräte angeschlossen werden, die auch wirklich verwendet werden. Zusätzlich sollten Kühl- und Gefrierschränke regelmäßig enteist werden.
Ähnlich penibel sollte auf die Heizkosten geachtet werden. Wer nur jene Räume beheizt, in denen sich auch wirklich aufgehalten wird und sich zusätzlich mit 18 anstatt 23 Grad Zimmertemperatur zufrieden gibt, kann bis zu 30 Prozent der entstehenden Kosten einsparen. Lohnenswert ist auch der detaillierte Vergleich von Anbietern. Die meisten Städte haben mittlerweile viele verschiedene Unternehmen, aus denen das geeignete gewählt werden kann. Die deutsche Hauptstadt, beispielsweise, bietet direkt sechs Bezugsquellen an. Darüber hinaus kann Strom auch von kleineren Stromwerken aus der näheren Umgebung bezogen werden. Bei einem Stromvergleich Berlin kann man feststellen, dass die Metropole zusätzlich viel Umweltförderprogramme unterstützt. Hier kann auch der einzelne helfen und so nicht nur sparen, sondern gleichzeitig auch noch Mutter Erde etwas Gutes tun.
Das Besondere an Berlin und seiner Stromversorgung ist, dass erst 1993 das Stromnetz wieder an das Umland angeschlossen wurde. Deutschlands längstes 380-kv-Drehstromkabel verläuft quer durch Berlin und ist mit die teuerste Stromleitung im Land. Dementsprechend dürften die Berliner von guten Angeboten ausgehen – und das ist auch der Fall. Neben den Hauptanbietern wie Vattenfall, SWE, Geno Strom und Nuon ist seit dem Jahr 2005 Strom auch von den Öko-Stromanbietern LichtBlick und electrabel erhältlich. Beide sind TÜV-geprüft und in den jeweiligen Stadtgebieten zugelassen. Dass solche Unternehmen besonders im grünen Berlin Erfolg haben, ist nicht verwunderlich. Die Hauptstadt mit seinen weltoffenen Einwohnern ist schließlich auch in anderen Lebensbereichen Vorreiter in Deutschland. Jetzt muss der Rest des Bundesgebietes nur noch nachziehen. Und in Anbetracht der akzeptablen Preise, freut sich auch der Geldbeutel.
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